Hannah Santana

Wie fühlt es sich an?

Hannah Santana

Ausstellung eines partizipativen Projekts
VERNISSAGE 25.03. 19-22 Uhr
AUSSTELLUNG 25.03.-28.03.2020 17-20 Uhr
im
Edel Extra (Verein zur Förderung ästhetischer Prozesse e.V.) Nürnberg 


Wie fühlt es sich an? ist ein partizipatives Projekt (02.2019-03.2020), zu welchem Hannah Santana mit einem Aufruf über die sozialen Netzwerke Menschen, die an einer Krankheit leiden oder bis vor kurzem in Behandlung waren, zur Teilnahme eingeladen hat. Die 24 Teilnehmer*innen haben einen Patientenkittel erhalten, den sie rundum mit Gedanken zu Ihrem Erlebten beschriften sollten. Es ging darum, die Frage zu beantworten: Wie fühlt es sich an? die nun auch weiterhin leitend für die Ausstellung ist.

Dieses Projekt stellt nicht eine spezifische Krankheit, oder die Krankheit an sich, in den Mittelpunkt, sondern den betroffenen Menschen und seine Gedankenwelt, zunächst als Individuum und nun als Kollektiv. Der Prozess des Beschriftens des Kittels führte zu einer Externalisierung innerer Zustände, Gedanken und Erfahrungsräume, die Andere zur Teilhabe ermöglicht. Der Kittel wurde seinem Zweck entfremdet, personalisiert und verselbständigt zu einem neuen Gegenüber. Die Handschrift, die Gedanken, die Worte der Patient*innen haben diese Kittel verwandelt und den unsichtbaren Spuren des Alltags der Krankheit eine Stimme gegeben. 

Im Kontext der Ausstellung sollen die Arbeiten nicht als Ausstellungsobjekte wahrgenommen werden, sie sollen als ein Gegenüber intervenieren, mit dem man in Begegnung tritt. Der/die Besucher*in soll ein Gesprächspartner werden, indem er/sie gebeten wird, seinen Platz einzunehmen und in Resonanz zu treten, und so ein Teil des Gesamtprojekts werden.


Teilnehmer*innen: 


– … – Carla Steinbrecher – … – Christine – Elisabeth – Elisabeth W. – Elke – Evita Emersleben – Fabian – Gunda – Insa Pape – Johanna – Johanna Wildhagen – Kathrin Stadler – ... – Lea Berndl – Marion – Michaela Marcian – … – Nina Romming – Norma Ingenfeld – … – Raphael – Sigrid –


Tätigkeiten/ Mitwirkungen

Oktober 2019 -2021

Master of Arts in Raumstrategien an der
Kunsthochschule Berlin
Weißensee 

August 2019

Teilnahme an PerformanceArtStudies # 65, my perception may not be your reality, SomoS, Berlin,
by Johannes & Monika Deimling

Mai - Juli 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Aufbau des Forschungsschwerpunktes Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention und begleitende Koordination der Arbeitstagung Forschen mit Kunst - Perspektiven methodischer Designs am 13. & 14. Juni 2019 an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg.

März 2018 - März 2020

Lehrauftrag an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, für die Konzeption und Leitung des Diskussionsforums Punctum pro im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention.